Anmeldeschluss beim Veranstalter:
01.10.2026
Bitte beantragen Sie eine Förderung Ihrer Teilnahmekosten bei der Quartiersakademie mindestens 5 Werktage vor Anmeldeschluss.
Kurzbeschreibung:
Wenn Quartiersentwicklungsprojekte ins Stocken geraten, liegt es selten an fehlendem Engagement - sondern oft an unscharfen Zuständigkeiten, fehlender Steuerung oder isolierter Verantwortung. Wer im Quartier etwas bewegen will, muss gleichzeitig Verwaltungslogiken verstehen, ressortübergreifend agieren, politisch anschlussfähig bleiben und tragfähige Netzwerke in der Zivilgesellschaft aufbauen. Diese Fortbildung knüpft an vorhandenes Praxiswissen an – und bietet Klarheit, Struktur und Orientierung für den Quartiersalltag.
- Block 1: Verwaltung verstehen – Strukturen und Steuerungslogiken
Einblick in Aufbau kommunaler Verwaltung, ressortübergreifende Steuerungsansätze, Querschnittslogiken (z. B. Nachhaltigkeitsreferate), politische Steuerung und Zuständigkeiten. - Block 2: Verwaltung einbinden– integriertes Denken im System verankern
Rollenklärung in verwaltungsinternen Steuerungskontexten, Schnittstellen zu Politik und Fachämtern erkennen, eigene Projekte systematisch in Gesamtstrategien einordnen, kooperative Zusammenarbeit mit Politik, Fachämtern und Steuerungsebenen initiieren. - Block 3: Verwaltung verändern – Haltung, Kultur und Kommunikation neu denken
Impulse für lernende Verwaltung, Good-Practice-Beispiele, Veränderungshebel identifizieren, Umgang mit komplexen Prozessen, kooperative Kommunikation in Steuerungsprozessen stärken.
Programm 2. Tag: 15. Oktober 2026 9:30-16:00 Uhr
- Block 4: Zivilgesellschaftliche Netzwerke stärken
Analyse und Weiterentwicklung eigener Netzwerke, Gelingensbedingungen für tragfähige Kooperationen, Leerstellen erkennen und neue Allianzen denken. - Block 5: Zusammenarbeit im Quartier gestalten
Good-Practice-Projekt im Quartier, strategische Kooperation mit zivilgesellschaftlichen Akteur*innen, Praxistransfer und kollegialer Austausch. - Block 6: Transfer in den eigenen Arbeitskontext
Weiterentwicklung der eigenen Rolle, Arbeit an individuellen Praxisfällen, nächste Schritte planen und Impulse für Haltung, Struktur und Kooperation sichern.
Zielgruppe:
Mitarbeitende aus sozialräumlich arbeitenden Fachbereichen der Verwaltung, Quartiersmanager*innen/-koordinator*innen, Sozialplaner*innen, Koordinator*innen aus Gemeinwesenarbeit und Integration